Mittwoch, 20. September 2017

Notruf - Was passiert dann?

Wählt man in und um Altenholz den Notruf 112, so wird man mit der Integrierten Regionalleitstelle Mitte in Kiel verbunden. Diese ist neben der Abwicklung des Rettungsdienstes auch für die Feuerwehr-Alarmierung in unserem Bereich zuständig. 

Der Leitstellendisponent gibt während der telefonischen Abfrage den Ort und das Alarmierungsstichwort in den Computer ein und alarmiert dann unsere freiwillige Feuerwehr. 

Alle Einsatzkräfte sind heute mit Funkmeldeempfängern ausgerüstet. Diese Geräte, die ungefähr die Größe einer Zigarettenschachtel haben, führt jeder Angehörige der Feuerwehr ständig mit sich, insofern er der aktiven Einsatzabteilung angehört.

Vorteil dieses Systems ist, dass sowohl die gesamte Gemeindewehr alarmiert werden kann, aber auch Einzel- und Gruppenrufe, z. B. für Kleineinsätze oder einzelne Ortswehren, z. B. Altenholz oder Knoop, gerufen werden können. Trotzdem wird in Altenholz zur Sicherheit zumindest teilweise noch mit Sirene alarmiert, denn auch die moderne Funkmelde-Alarmierung kann einmal versagen.

Beim Eingehen eines Alarms lassen die Feuerwehrleute alles stehen und liegen, tagsüber verlassen sie sogar ihren Arbeitsplatz, um sich auf schnellstem Wege, natürlich stets unter Berücksichtigung der Verkehrsregeln und dem Straßenverkehr angemessen, zum Gerätehaus zu begeben. Hier ziehen sie die persönliche Schutzausrüstung an und besetzen, je nach Alarmstichwort, die benötigten Fahrzeuge.

Bereits 3 - 4 Minuten nach der Alarmierung rückt das ersten Fahrzeug zum Einsatzort aus. Nur in extrem seltenen Fällen wird die Hilfsfrist, die vorschreibt, dass innerhalb von 10 Minuten die zuständige Ortsfeuerwehr am Einsatzort erste wirksame Hilfe leisten muss, überschritten. Dies ist aber immer bedingt durch außergewöhnliche Ereignisse wie z. B. extreme Witterungsverhältnisse.

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