Sonntag, 19. November 2017

Löschgruppenfahrzeug 16/TS - Florian Rendsburg 04/42/02

Das Löschgruppenfahrzeug 16 TS (kurz: LF 16/TS) ist für den Katastrophenschutz vom Land Schleswig-Holstein beschafft worden. Bei größeren Einsätzen wird es auf Grund der großen Menge an Schlauchmaterial vor allem für die Wasserförderung über lange Wegstrecken bei Lenzeinsätzen genutzt. Das Fahrzeug kann aber auch jederzeit zur Katastrophenabwehr auf nationaler sowie internationaler Ebene eingesetzt werden.

Das Löschgruppenfahrzeug 16 mit Tragkraftspritze (kurz: LF 16-TS) war vor allem in den 1970er Jahren ein weit verbreitetes Löschfahrzeug. Nahezu alle dieser Fahrzeuge wurden vom Bund für den erweiterten Katastrophenschutz beschafft. Ende der 1990er Jahre wurde erwogen, die Norm im Rahmen der Typenreduzierung zurückzuziehen. Man entschloss sich aber, das Fahrzeug als Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz aufrechtzuerhalten. 

Das LF 16-TS verfügt nicht über einen eigenen Löschwasservorrat. Es verfügt über 600 m B-Schlauch und über 240 m C-Schlauch. Außerdem verfügt es über 120 l Schaummittel. Seine Ausrüstung ist primär für die Brandbekämpfung und Löschwasserförderung ausgelegt.

 

Allgemeines:  
Besatzung:  1/8 = (9 Feuerwehrleute)
Funkrufname:  Florian Rendsburg 04-42-2
Erstzulassung:  27.01.1964
Hersteller:  Klöckner-Humbold-Deutz
Fahrgestell: Magirus Mercur 125 A
Führerschein:  Klasse C (LKW)
   
Technische Daten:  
Gewicht:  10.000 kg
Leistung: 93 kW
Geschwindigkeit: 80 km/h
   
Pumpe: fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe
  mobile Tragkraftspritze TS 8/8
  mobile Tauchpumpe