Mittwoch, 20. Oktober 2021

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Wärmegewöhnung

Brandübungscontainer

In den vergangenen Wochen waren zwei Gruppen Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Altenholz und Altenholz-Knoop in einem Brandgewöhnungscontainer in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Preetz, in dem für die Einsatzkräfte eine sogenannte Wärmegewöhnung stattfand.

Dafür wurde nach einer anfänglichen Theorieeinheit über das Verhalten im Innenangriff, in einem speziellen Container Holz in Brand gesetzt. Die Kameraden befanden sich ebenfalls, zusammen mit den Ausbildern, unter umluftunabhängigem Atemschutz in dem Container. Die Brandausbreitung von einem Entstehungsbrand bis hin zum ausgedehnten Zimmerbrand wurde von den Teilnehmern beobachtet und analysiert. Außerdem war die enorme Hitze zu spüren, die ein solcher Brand verursachen kann. Denn trotz unserer modernen Schutzkleidung, heizt sich der Körper und besonders die schwächer wärmeisolierten Bereiche wie der Kopf und die Hände sehr stark auf. In einem realen Ereignis muss dann allerdings neben der Hitzebelastung auch noch körperliche Arbeit, wie Personensuche und Löscharbeiten, geleistet werden. Das ist einer der vielen Gründe, warum man als Atemschutzgeräteträger über eine ausreichende körperliche Grundfitness verfügen muss.


Dann begannen die Teilnehmer unter Anleitung mit den Löschmaßnahmen. Hier konnte sehr gut beobachtet werden, wie sich das Feuer bei verschiedenen Löschmaßnahmen verhält. Wird zum Beispiel mit zu viel Wasser gelöscht entsteht dementsprechend viel Wasserdampf und es wird heißer in der Schutzkleidung. Wie wichtig eine strukturierte Brandbekämpfung ist, konnte man daran erkennen, dass man mit wenigen gezielten Sprühstößen einen ausgedehnten Zimmerbrand so weit löschen und somit herunterkühlen kann, dass nur noch Glut da ist. Auch wenn ausgedehnte Wohnungsbrände aufgrund des vorbeugenden Brandschutzes, wie die verpflichtende Anbringung von Feuermeldern, in den letzten Jahren weniger geworden sind, ist es umso wichtiger, im Ernstfall schnell und routiniert handeln zu können.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Ausbilder vor Ort, welche mit sehr viel Engagement bei der Sache waren und uns wertvolle Tipps und Kniffe mit auf den Weg geben konnten. In Zukunft sind weitere Durchgänge geplant, um die gewonnenen Eindrücke und das Erlernte zu festigen. Zudem werden wir ein weiteres Ausbildungsmodul machen, in dem in einem speziellen Container die Rauchgasdurchzündung gezeigt wird.

12.06.2021

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